Testbericht Motorola Aura
Das Smartphone aus einer anderen Welt für eine sehr exklusive Klientel stellt wohl ohne Frage das Motorola Aura dar. Schon auf den ersten blick wird klar – hier hat man es nicht mit einem herkömmlichen Mobilfunkgerät zu tun. Das Gerät setzt ohne Frage in erster Linie auf Design und den dadurch entstehenden Eindruck als vielmehr auf reine Funktionalität. Das schlanke Aura von Motorola besteht aus einer Metallhülle, die vollständig in einem glänzenden Silberlook gehalten ist.
Motorola Aura – Design & Display
Die Front des Motorola Aura ist verziert mit einer geschwungenen Gravur, die kunstvoll und elegant in der Mitte unter dem Display zusammen läuft. Das Display selbst des Aura ist eine Augenweise für sich und sticht deutlich aus dem üblichen quadratischen oder rechteckigen Look hervor. Der Bildschirm des Motorola Aura ist ein rundes Fenster, das viel mehr an ein Bullauge eines U-Bootes erinnert als ein reines Smartphone-Display zu sein scheint. Die rote Farbe setzt in diesem Fall jedoch zusätzlich noch den richtigen Farbtupfer zum hellen und silberfarbenen Gehäuse.
Die Bedienung erfolgt bei diesem Modell hingegen noch über eine klassische Handy-Tastatur und keinen Touchscreen oder virtuelle QWERTZ-Tastatur. Zur Unterhaltung das Nutzers verfügt das Motorola Aura über eine 2-Megapixel-Kamera. Damit kann das Gerät allerdings lange nicht mit vergleichbaren Geräten anderer Hersteller mithalten. Die Abstriche in Sachen Technik und Funktionalität lasse sich jedoch gut verschmerzen, wenn man viel Wert auf das Aussehen seines Mobilfunkgerätes legt.
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Motorola Aura – Herstellung & Ausstattung
Motorola gibt die Herstellungszeit der Gehäuse mit knapp zwei Wochen an. In dieser Zeit wird das Gerät von Hand gefertigt, es werden Linien in die Hülle geätzt und die Oberfläche poliert. Um das Gerät zu öffnen, hat Motorola einen Rotationsmechanismus verbaut, der auch nach 100.000-mal Öffnen noch keine Ermüdungserscheinungen zeigen soll.
Die technische Ausstattung entspricht jedoch nicht gerade einem Luxushandy: Beim Display setzt Motorola auf ein LCD statt auf ein energiesparendes OLED-Display. Zudem bietet das Display gerade mal 1,55 Zoll im Durchmesser bei 480 x 480 Pixeln Auflösung. Immerhin soll es bis zu 16 Millionen Farben darstellen.
Die integrierte Kamera bietet eine Auflösung von nur 2 Megapixeln und kommt ohne Autofokus. Videos zeichnet sie in den Formaten H.263, H.264 und MPEG4 auf. Ein integrierter Musikplayer spielt die Formate AAC, AAC+, AAC+ Enhanced, MIDI, MP3, WAV, WMA v10 und WMA v9 ab, dabei kann der Anwender die Musik auch via Bluetooth und A2DP drahtlos auf ein entsprechendes Stereo-Bluetooth-Headset streamen. Der interne Speicher beläuft sich auf 2 GByte für Musik, Fotos und sonstige Daten. Eine Speichererweiterung ist laut Datenblatt allerdings nicht vorgesehen.
Motorola Aura – Video-Vorstellung
Motorola Aura – Technische Details
- Format: Swivel
- GPRS/EDGE
- WAP/MMS
- Quadband
- Farbdisplay (16 Mio. Farben, 1.55″)
- Video-/Mp3-Player
- Digitalkamera (1.9MP, 8x digitaler Zoom)
- USB
- 2GB interner Speicher
- Standbyzeit: ~350h
- Gesprächszeit: ~7.8h
- Größe: 97x48x18.6mm
- Gewicht: 141g
- SAR-Wert: 0.32W/kg
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