Neues und altes technisches Equipment im Test. Testberichte - Produktreviews - Neuheiten 581 Testberichte - 146 Kommentare / Bewertungen

Testbericht NEC SpectraView – Serie

10. September 2009 - keine Kommentare - TechChecker - 318 views

NEC SpectraView 2490 © NEC-Displays.de

NEC SpectraView 2490 © NEC-Displays.de

Die überarbeitete und neue SpectraView-Serie von NEC Display Solutions ist vor allem geeignet für PrePress- und Bildbearbeitungs-Profis. Die aktuellsten Modelle sind der NEC SpectraView 2490, ein 24-Zoll-Widescreen-Display, welcher per Hardware kalibrierbar ist, wie auch der NEC SpectraView Reference 2690 ( 26-Zoll-Modell ) und der NEC SpectraView Reference 3090 ( 30-Zoll-Modell ).

Markant und wissenswert ist vor allem der Fakt, das NEC variierende Paneltechnologien verbaut hat. Im SpectraView 2490 wird ein normales IPS-Panel verwendet, in den größeren Reference-Modellen (2690 und 3090) greift NEC auf hochwertige H-IPS(Horizontal In-Plane Switching)-Panel zurück.

Die Reference-Modelle erreichen Auflösungen von 1920 mal 1200 und 2560 mal 1600 Pixel mit einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hertz. Damit wird eine 107-prozentige Abdeckung des Adobe-RGB-Farbraums garantiert. Dabei ist ein maximaler Betrachtungswinkel von 178 Grad möglich. So sind die Bilder auch bei hoher Auflösung scharf und es kommt zu keinerlei Bildverschiebungen.

Alle drei Modelle von NEC lassen die RGB-Signale von einem 12-Bit-Look-up-Table erzeugen, zusammen mit einer 36-Bit-Farbkontrolle und Gammakorrektur. Die Geräte arbeiten mit der eigens von NEC entwickelten X-Light-Pro-Technologie, welche eine durchgängige Hintergrundbeleuchtung und eine angenehme Helligkeit durch Temperatursensor ermöglicht. Auch nach über 10000 Betriebsstunden soll dem kein Abriss getan werden.

Schon nach 30 Sekunden nach dem Einschalten wird bei den Displays die optimale Helligkeit erreicht. Die Farb- und Helligkeitsverteilung wird durch Digital Uniformity Control gesteuert. Die NEC SpectraView-Serie verfügt über verschiedene Eco-Modi und einen Lichtsensor, der automatisch die Helligkeit des Monitors reguliert und an die jeweilige Umgebungshelligkeit anpasst.

Zudem sind sie bis zu 150 Millimeter höhenverstellbar, vertikal kippbar und schnell vom Standfuß zu lösen. Der NEC SpectraView 2490 kostet rund 1800 Euro, der NEC SpectraView Reference 2690 zirka 2000 Euro und der NEC SpectraView Reference 3090 sogar 3600 Euro. Allein aufgrund des Preises sind die Modelle für Einsteiger und den normalen Gebrauch eher ungeeignet.

Technische Details NEC SpectraView

  • L-shape Front-Button-Technologie für intuitive OSD Einstellungen
  • Rapid Response Technologie 8 ms (grey-to-grey)
  • Overdrive Technologie
  • RapidMotion für perfekte Wiedergabe von Bewegtbildern
  • TileMatrix und TileComp Funktionen
  • OmniColor™: sRGB und 6-Achsen-Farbkontrolle
  • ColorComp für die optimale Gleichmäßigkeit von Helligkeit und Farbe

Fazit

Die drei neuen Modelle der SpectraView-Serie von NEC punkten vor allem in gleichmäßiger Ausleuchtung und Helligkeit, was sie für Grafikprofis fast unverzichtbar macht.

Ähnliche Artikel

Bewertungen & Kommentare
Keine Kommentare und Trackbacks zu 'Testbericht NEC SpectraView – Serie'

Kommentare zu 'Testbericht NEC SpectraView – Serie' mit RSS oder TrackBack abonieren

Noch keine Kommentare

Kommentar oder Bewertung schreiben

Kommentar abschicken Kommentare und Bewertungen müssen erst manuell freigeschaltet werden.

Kommentare zu diesem Artikel per RSS Feed verfolgen.